Kampagne Stop Skimming
Die Zahl der Skimming-Fälle hat in der Schweiz im 1. Halbjahr 2011 markant
zugenommen. Bei Skimming beschaffen sich Betrüger illegal Informationen
von fremden Konto-, Debit- und Kreditkarten, um Geld von den Konten
abzuheben.
Vor solchen unrechtmässigen Geldbezügen kann man sich schon mit wenigen
Vorsichtsmassnahmen schützen. Auf dieser Website finden Sie Tipps zum
sicheren Umgang mit Karten sowie weitere Informationen zum Thema
Skimming.
«Stop Skimming» – eine Kampagne Ihrer Polizei.
Die 5 Präventionsregeln
- Nr. 1: Sich von niemandem helfen lassen.
- Nr. 2: PIN-Code immer verdeckt eingeben.
- Nr. 3: PIN-Code nie bei sich tragen.
- Nr. 4: Immer auf Privatsphäre bestehen.
- Nr. 5: Auffälligkeiten melden.
Downloads
Die Kampagnenwebsite «Stop Skimming».
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Geheimer PIN-Code
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Ihr PIN-Code ist geheim und darf in keinem Fall an andere Personen –
auch nicht an Mitarbeitende Ihres Finanzinstituts oder an Polizisten –
weitergegeben, mit der Karte aufbewahrt oder auf der Karte vermerkt
werden. Geben Sie Ihren PIN-Code nie zur Türöffnung ein.
Es empfiehlt sich, für den PIN-Code keine leicht zugänglichen Kombinationen wie Geburtstage, Autonummern usw. zu wählen. Wichtig ist, dass Sie Ihren PIN-Code auswendig lernen. Dabei kann es helfen, sich eine Eselsbrücke zu bilden. Zum Beispiel mit einer Form für das Eingabemuster, einer Rechnung oder Geschichte für die einzelnen Ziffern (Beispielsgeschichte für PIN-Code 597121: Ich brauche 5 Minuten, um zur Tramstation der Linie 9 zu kommen, dann fahre ich 7 Minuten zu meiner Haltestelle, dort hat es 1 Kebabstand mit 2 Angestellten und 1 Chef). -
PIN-Code verdeckt eingeben
- Geben Sie an allen Kartenautomaten Ihren PIN-Code verdeckt ein. Halten Sie dazu eine Hand oder Ihr Portemonnaie über die andere. Lassen Sie niemanden das Eingeben des PIN-Codes beobachten.
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Keine Ablenkung
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Lassen Sie sich beim Geldabheben, Bezahlen oder Billettlösen nicht
ablenken. Fordern Sie zu nahe tretende Personen auf, Abstand zu halten.
Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln und nehmen Sie keine
Hilfe von bekannten und unbekannten Personen an, wenn zum Beispiel Ihre
Karte im Automaten feststeckt.
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Bauchgefühl ernst nehmen
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Geben Sie am Kartenautomaten Ihrer Intuition nach: Wenn Ihnen ein
Automat verdächtig vorkommt oder Sie sich am Automaten unwohl fühlen,
weil zum Beispiel dubiose Personen in der Nähe sind, jemand Sie
anspricht oder Ihnen zu nahe kommt, brechen Sie den Bezahl- oder
Geldabhebvorgang ab und suchen Sie sich einen anderen Automaten.
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Karte nicht aus der Hand geben
- Geben Sie Ihre Karte nie aus der Hand – weder einem Helfer beim Geldautomaten noch einem Serviceangestellten. Die Karte kann blitzschnell ausgetauscht werden, ohne dass Sie es merken.
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Karte sperren lassen
- Lassen Sie Ihre Karte bei Verdacht auf Missbrauch umgehend sperren. Das Gleiche gilt bei Diebstahl, Verlust oder Einzug der Karte am Automaten. Weitere Informationen finden Sie hier.
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Verdacht melden
- Informieren Sie bei manipulierten Automaten oder konkretem Verdacht den Automatenbetreiber. Ausserhalb der Bürozeiten wenden Sie sich an die Polizei über die Notrufnummer 117. Sie helfen so, weiteren Schaden zu vermeiden.
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Kontobewegungen kontrollieren
- Überprüfen Sie regelmässig Ihren Kontoauszug und kontaktieren Sie bei Unstimmigkeiten sofort Ihr Finanzinstitut.